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09. Mai 2019

KIWI After-Work-Treffen

Im Restaurant „Zum Güldenen Schaf“ wollte man gleichzeitig zeigen, dass „KIWI - Kieswirtschaft im Dialog am Oberrhein“ sich keineswegs nur in deutsch-schweizerischer Grenznähe abspielt…

Der kollegiale und fachliche Austausch sei denn auch ein ganz wesentliches Element der im vergangenen Jahr gestarteten Initiative, so der KIWI-Vorsitzende Thomas Peter. Er und sein Unternehmen in Niederrimsingen hätten sich in der Kritik gesehen, als es um die Erweiterung des seit vielen Jahrzehnten bestehenden Baggersees ging. Gleichzeitig, so sagt er, sei ihm klar gewesen, dass sich Akzeptanz bei der Rohstoffgewinnung nur im Dialog mit allen Beteiligten schaffen lasse. Die Idee zu KIWI war geboren.

Denn vielen Unternehmen der Kies- und Sand-Industrie ergeht es genauso. Ihre Produkte sind zwar begehrt wie nie – zumal in Zeiten eines Baubooms. Ihr verbrauchsnaher Abbau jedoch gerät immer wieder in die Kritik der verschiedensten Interessensgruppen. Was tun?

Darauf versuchten Prof. Roland Fritz und Dr. Piet Sellke von der adribo GmbH eine Antwort. Sie sind ausgewiesene und erfahrene Spezialisten bei Bürgerdialogen und Moderationsverfahren. Jeder Fall, so die beiden Kommunikationsexperten, sei individuell zu betrachten und zu lösen. Königswege gebe es nicht, dafür aber Wege, die zum Ziele führen können, und solche, die es mit Sicherheit nicht tun. Information, gegenseitiger Respekt und gemeinsames Gespräch seien unverzichtbare Elemente auf diesen Wegen zu Erfolgen, von denen beide Seiten etwas haben.

Ein informativer Erfahrungsaustausch also in lockerer Atmosphäre. Es soll nicht der letzte bleiben im KIWI-Land zwischen Mannheim und Freiburg.